Häufige Fragen zum Innovationsprojekt Gottfried Baumgartner 

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• Wozu braucht es das Projekt?

Baumgartner Fenster gilt als die modernste Produktion für Holz-Metall- Fenster in der Schweiz und kann als modernste Fensterfabrikation Europas bezeichnet werden. Damit das so bleibt und der Vorsprung zur Konkurrenz bezüglich Flexibilität und Innovation gehalten wird, muss in die Erneuerung investiert werden. Stillstand führt zu Rückstand. 


Der Erneuerungsbau bietet die Möglichkeit, künftige Entwicklungsschritte vorzunehmen. Der steigende
Bedarf nach grösseren Fensterflächen erfordert dickere Fensterrahmen, was eine umfassende Erneuerung und Modernisierung der Produktion bedingt. Neue intelligente Beschlagsysteme und Vakuumisoliergläser sind wichtige Innovationen, die entsprechende Massnahmen nötig machen. 


Durch den Erneuerungsbau werden die Abläufe optimiert, was die Wertschöpfungskette optimiert und die Konkurrenzfähigkeit stärkt. 


Dank dem Gottfried Baumgartner Innovationsprojekt werden gewerblich-industrielle Arbeitsplätze erhalten. Die Investitionen in die Erneuerung schaffen und sichern in der Bauphase Arbeitsplätze in Bau, Gewerbe und Planung.

• Welche Massnahmen sind konkret vorgesehen?

Die für eine erfolgreiche Zukunft notwendige zusätzliche Produktions- und Logistikfläche wird einerseits dadurch geschaffen, dass der bestehende Komplex in Richtung Norden zur Frauentalstrasse hin erweitert wird, andererseits wird tiefer in den Boden gebaut. Mit dem modernen Konzept der mehrstöckigen Produktion wird im bestehenden Siedlungsraum eine erwünschte Verdichtung realisiert. 


• Wie wird die Öffentlichkeit einbezogen?

Bereits im Mai 2018 wurden die Anwohner der Fensterfabrikation in Hagendorn aus erster Hand über die geplante Weiterentwicklung des Betriebes informiert. Eine amtliche Information durch die Gemeinde Cham hat am Dienstag 29. Januar 2019 im Lorzensaal in Cham stattgefunden. Im Vorfeld hat die Bauherrschaft, die Chamer Bevölkerung an einem Tag der offenen Tür dazu ein, die Fabrikation zu besichtigen und vor Ort über das Erneuerungsprojekt zu sprechen. Eine Ausstellung des Projekts konnte im Mandelhof (Gemeindeverwaltung) vom 21. Januar bis 8. Februar 2019 besucht werden. Am Samstag 7. September 2019 erfolgte ein Tag der offenen Tür mit Produktionsführungen und einem Workshop zum Innovationsprojekt. Die Teilnehmer, meist direkte Nachbarn, hatten vor allem Bedenken bezüglich Verkehr von der Sinserstrasse bis zum Unternehmensgelände. Anregungen vom Kreisel, Flüsterbelag bis zum Veloweg ins Frauental wurden genannt und im Rahmen der "Werkstattgespräche" mit dem Hochbauamt der Gemeinde besprochen. Wir haben uns darauf noch intensiver für eine Teilerschliessung der Baustelle über die Wytistrasse ("Frauentalerwald")und einen möglichen Einbahnverkehr zum Frauental eingesetzt. Insbesondere möchten wir aber bei uns selbst eine Verbesserung erzielen in dem unsere Lastwagen, Monteure und Mitarbeiter allgemein "leiser" zufahren. Noch besser wäre natürlich die Anfahrt mit dem Velo oder Bus bzw. zu Fuss. Wir konnten auch Verbesserungen im Bereich der Zufahrt des Werkverkehrs präsentieren (Projektänderung: keine Kreuzung mehr mit dem Spielplatz "Lorzenpardies") und hoffentlich auch Ängste bezüglich allfälligem Schattenwurf anhand eines Schattendiagramms dämpfen.

Am Montage 2. März führt die Gemeinde eine weitere öffentliche Infoveranstaltung durch zu Richtprojekt und zu Anpassung der Planungsmittel im Rahmen der öffentlichen Auflage (Planungsdossier Link). Wir dürfen das Projekt auch während 15 Minuten präsentieren bezüglich den unternehmerischen und architektonischen Aspekten (Medienmitteilung Link). 

Im Verlauf des Frühsommers 2020 möchten wir der Bevölkerung unsere Testflächen zur Verbesserung des ökologischen Werts der Wiese auf dem Dach präsentieren (Projekt Link) und einen Augenschein vor Ort ermöglichen. Sie dazu auch die Webcam auf dem Dach Link.

Auch 2020 ist provisorisch am Samstag 5. September ein Tag der offenen Tür geplant. Sicherlich gibt es noch die eine oder andere Gelegenheit, bei welcher wir das Innovationsprojekt Gottfried Baumgartner präsentieren dürfen.

Das Projekt erfordert keine Neueinzonung, jedoch Änderungen im bestehenden Zonenplan. Die heutige Wohn- und Gewerbezone wird zur Arbeitszone, was im Bebauungsplan einbezogen werden muss.

• Wie werden wir als Nachbarn informiert?

Unter dem Punkt: «Wie wird die Öffentlichkeit einbezogen?» haben wir gezeigt, dass wir Sie als Nachbarn zuerst informieren und mit Ihnen den nahen Kontakt suchen. Falls Sie Anmerkungen oder Anregungen machen möchten, können Sie uns jederzeit kontaktieren.

Ihre Kontaktperson

Stefan Baumgartner
Unternehmensleiter, Leiter Montage/Bauleitung und Präsident des Verwaltungsrates
lic. oec. HSG

Telefon 041 785 85 28
E-Mail